Was Menschen wirklich nicht mögen am Teller

Manche Lebensmittel spalten die Gemüter wie kaum etwas anderes. Was für den einen eine Delikatesse ist, löst beim anderen Ekel aus – und das oft schon seit der Kindheit. Innereien etwa stehen bei vielen ganz oben auf der Abscheuliste. Leber, Niere oder Herz? Lieber nicht. Dabei sind sie nährstoffreich – doch der Gedanke, tierische Organe zu essen, stößt bei vielen auf Widerstand.

Dann gibt es jene, die Kohl schon aus der Kita-Zeit hassen. Ob Grünkohl, Blumenkohl oder Brokkoli – das weiche, etwas muffige Aroma bleibt für viele ein No-Go. Und nicht selten wird das Misstrauen gegen bestimmte Lebensmittel schon genetisch mitgeliefert: Koriander etwa schmeckt manchen wie Seife, weil sie einen bestimmten Gen besitzen, der den Geschmack verfälscht.

Meeresfrüchte sind für viele ein Graus – nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch der Konsistenz. Wer einmal fälschlich an einer Garnelenkruste gekaut hat, fühlt sich manchmal an das Zerkauen eines Fahrradschlauchs erinnert. Und dann ist da noch Käse, besonders die starken Sorten. Was für den einen reift, ist für den anderen einfach nur stinkend.

Auch Dill sorgt oft für Stirnrunzeln. Sein intensiver, grasartiger Geschmack wirkt wie ein Geschmackskiller – besonders in Kartoffelsalat. Und wer hätte gedacht, dass Bananen Angst auslösen können? Manche mögen einfach nicht, wie sie sich anfühlen oder schmecken – und vermeiden sie rigoros.

Dazu kommen ungeliebte Gewürze wie Kümmel, das viele als „gesunder Gaumenschreck“ empfinden. Dabei ist Geschmack natürlich subjektiv. Was der eine ablehnt, ist für den anderen pure Leidenschaft. Aber eines ist sicher: Am Tisch trennt uns manchmal nur ein Löffel von der Abneigung.

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