Latte Macchiato vs. Cappuccino: Wer hat mehr Koffein?
Wer morgens vor der Wahl steht, sich für einen Latte Macchiato oder einen Cappuccino zu entscheiden, fragt sich vielleicht auch: Welcher gibt mehr Schwung? Die Antwort liegt vor allem in der Portionengröße – und damit im Koffeingehalt.
Ein klassischer Cappuccino wird meist in einer Tasse mit 150 bis 180 Milliliter serviert und enthält einen Espresso (ca. 25–30 ml). Ein Latte Macchiato hingegen wird typischerweise in einem größeren Glas gereicht – oft zwischen 300 und 450 Milliliter. Um die Schichten aus Milch und Espresso richtig zu zeigen, wird dafür meist ein oder zwei Espressi verwendet.
Das bedeutet: Beim Latte Macchiato nimmt man in der Regel doppelt so viel Espresso zu sich wie beim Cappuccino – und damit auch doppelt so viel Koffein.Ein einzelner Espresso enthält etwa 60 bis 70 Milligramm Koffein. Wer also einen Latte Macchiato trinkt, bekommt oft zwischen 120 und 140 Milligramm Koffein, während ein Cappuccino bei rund 60 bis 70 Milligramm liegt. Die Milchmenge spielt dabei kaum eine Rolle – entscheidend ist die Anzahl der Espresso-Shots.
Wer also einen stärkeren Muntermacher sucht, ist mit dem Latte Macchiato besser bedient. Gleichzeitig ist der Geschmack milder, da die große Milchmenge das intensive Aroma des Espressos abrundet. Der Cappuccino dagegen überzeugt durch sein ausgewogenes Verhältnis aus Kaffee, Milchschaum und Crema – ideal für alle, die es kräftig, aber nicht zu intensiv mögen.
Letztlich hängt die Wahl nicht nur vom Koffeingehalt ab, sondern auch vom persönlichen Geschmack – und wie sehr man den Kick braucht.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.