So wird eine entzündete Speiseröhre behandelt

Wenn die Speiseröhre entzündet ist, liegt das oft an saurem Mageninhalt, der immer wieder nach oben gelangt. Diese sogenannte gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) verursacht typische Beschwerden wie Sodbrennen, saures Aufstoßen oder ein Druckgefühl hinter dem Brustbein.

Die wichtigste Behandlung richtet sich gegen die Magensäure. Häufig verschreiben Ärzte Medikamente wie Protonenpumpenhemmer (PPI) oder H2-Rezeptorblocker. Beide wirken, indem sie die Säureproduktion im Magen reduzieren – die PPIs stärker und länger, die H2-Blocker etwas milder. Dadurch kann sich die gereizte Schleimhaut der Speiseröhre langsam erholen.

Doch auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Fettreiche Speisen, Schokolade, Alkohol oder scharfe Gewürze können den Reflux verschlimmern. Wer stattdessen kleinere Mahlzeiten isst, nicht direkt vor dem Schlafengehen isst und auf einem erhöhten Kopfende schläft, kann den Beschwerden oft schon wirksam entgegenwirken.

Langfristig geht es darum, die Ursache im Blick zu behalten: Oft ist es ein zu entspannter Muskel am Übergang von Speiseröhre zu Magen, der den Rückfluss ermöglicht. Bei anhaltenden Beschwerden ist deshalb immer eine Abklärung durch einen Arzt sinnvoll – besonders, wenn sich die Symptome über Wochen hinziehen oder beim Schlucken Schmerzen auftreten.

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