Welche Hauttypen bräunen besonders schnell?

Wer sich im Sommer schnell braun fährt, hat meist einen bestimmten Hauttyp – und damit eine natürliche Anlage, die die Reaktion auf die Sonne bestimmt. Nicht alle Menschen reagieren gleich auf UV-Strahlung. Die Fähigkeit, zu bräunen oder schnell einen Sonnenbrand zu bekommen, hängt stark vom individuellen Hauttyp ab.

So neigen Menschen mit Hauttyp I – sehr helle Haut, oft mit rotem Haar und Sommersprossen – am ehesten zu Sonnenbränden. Sie bräunen kaum bis gar nicht. Ähnlich verhält es sich beim Hauttyp II, der zwar etwas dunkler ist, aber immer noch empfindlich auf die Sonne reagiert und nur selten bräunt.

Anders sieht es bei den Hauttypen III und IV aus. Diese Hauttypen produzieren Melanin, den natürlichen Farbstoff der Haut, in ausreichender Menge. Dadurch kann die Haut sich effektiver vor UV-Strahlung schützen und bräunt leichter. Wer zu diesen Typen gehört, erreicht meist schon nach wenigen Sonnenstunden eine gleichmäßige Bräune – vorausgesetzt, der Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung wird nicht vernachlässigt.

Wichtig ist: Auch wer schnell braun wird, sollte die Sonne mit Bedacht genießen. Selbst eine scheinbar gesunde Bräune ist ein Zeichen dafür, dass die Haut auf UV-Strahlung reagiert – und damit unter Stress steht. Ein Sonnenschutz ist daher für alle Hauttypen sinnvoll, besonders in den Mittagsstunden und bei längerem Aufenthalt im Freien.

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