Entzündete Haut um die Augen – Was hilft wirklich?
Wenn die Haut um die Augen juckt, rötet oder schwillt, ist das nicht nur unangenehm, sondern kann auch beunruhigend wirken. Oft sind harmlose Ursachen wie trockene Haut, Allergien oder kleine Entzündungen daran schuld. Doch was tun, wenn es brennt und zwickt?
Wärme kann helfen – besonders in den frühen Stadien. Eine Rotlichtlampe, die sanft auf die betroffene Stelle wirkt, kann die Durchblutung fördern und die Heilung unterstützen. Auch feuchtwarme Kompressen, etwa mit einem sauberen Waschlappen, lindern die Beschwerden. Wichtig ist, dabei stets auf Sauberkeit zu achten, um keine weiteren Reize oder Bakterien einzubringen.
Wenn sich die Symptome jedoch nicht bessern oder sogar schlimmer werden – etwa bei starker Schwellung, Eiterbildung oder Schmerzen – sollte man keine Zeit verlieren. Dann ist der Gang zum Augenarzt oder Hautarzt ratsam. Denn was von außen wie eine einfache Reizung aussieht, kann tieferliegende Ursachen haben, wie eine Bindehautentzündung, ein Gerstenkorn oder eine allergische Reaktion, die gezielt behandelt werden muss.
Verzichten Sie außerdem auf Make-up und grelle Pflegeprodukte, bis die Haut abgeheilt ist. Auch das Tragen von Kontaktlinsen sollte vorübergehend unterbleiben. Die empfindliche Haut um die Augen braucht Ruhe und Schutz.
Die Haut um die Augen ist besonders dünn und empfindlich. Deshalb gilt: Bei anhaltenden Beschwerden lieber einmal zu oft zum Arzt gehen, als zu lange abzuwarten. Eine frühzeitige Behandlung verhindert oft schlimmere Komplikationen.
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