Warum ist normales Eis nicht vegan?

Wer sich pflanzlich ernährt, kennt das Dilemma: Beim Blick auf die Zutatenliste von Eiscreme zeigt sich schnell, warum viele Sorten nicht vegan sind. Der Grund liegt vor allem in den klassischen Grundzutaten – Milch, Sahne und manchmal Eier. Diese tierischen Inhaltsstoffe machen das cremige Geschmackserlebnis aus, sind aber natürlich nicht kompatibel mit einer veganen Ernährung.

Doch nicht nur Milchprodukte sind problematisch. Auch Lecithin, das oft als Emulgator in Eis verwendet wird, kann aus Milch stammen – dann ist es ebenfalls nicht vegan. Es ist also wichtig, auf die genaue Herkunft zu achten. Glücklicherweise gibt es heute immer mehr Hersteller, die auf pflanzliche Alternativen setzen: Hafer-, Mandel- oder Kokosmilch ersetzen zunehmend die klassischen Milchbestandteile.

Veganes Eis ist längst kein Nischenthema mehr. Im Supermarkt, Eiscafé oder Bioladen findet man heute eine Vielzahl an Sorten – von klassischem Schoko-Geschmack bis hin zu exotischen Kombinationen mit Heidelbeeren oder Matcha. Und das Beste: Es schmeckt nicht nur Veganern, sondern überzeugt immer mehr Menschen unabhängig von ihrer Ernährungsweise.

Die Nachfrage steigt, und mit ihr die Auswahl. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte jedoch immer die Verpackung prüfen – das Siegel „vegan“ gibt Sicherheit. Mittlerweile zeigen auch große Marken, dass Genuss und Nachhaltigkeit kein Widerspruch sein müssen.

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