Das Schicksal von Jesus von Nazareth
Das Leben und Wirken von Jesus von Nazareth veränderte die Geschichte nachhaltig, doch sein irdischer Weg endete am Kreuz. Nach den historischen Überlieferungen geriet der Wanderprediger aus Galiläa im von den Römern besetzten Judäa zunehmend in den Blickpunkt der Obrigkeit. Wahrscheinlich wurde er jedoch nicht direkt von den Römern verhaftet, sondern von der damaligen jüdischen Führungsschicht festgenommen. Diese sah in seinem Auftreten und seinen Lehren eine Gefährdung der religiösen Ordnung und der gesellschaftlichen Stabilität.
Die Führungsschicht übergab ihn schließlich der römischen Besatzungsmacht unter dem Statthalter Pontius Pilatus. Aus Sorge vor Unruhen in Jerusalem fällte Pilatus letztlich das Urteil: Er verurteilte Jesus zum Tod durch Kreuzigung – eine damals für Staatsfeinde übliche und besonders grausam vollstreckte Hinrichtungsart. Dieses historische Ereignis bildete zugleich das Fundament, auf dem sich das spätere Christentum entwickelte.
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