Was passiert bei Magenkrebs?

Wenn sich im Magen bösartige Zellen bilden, spricht man meist von einem Magenkarzinom. Dieser Krebs entsteht häufig in der Schleimhaut des Magens, genauer in den Drüsenzellen, die für die Magensäureproduktion verantwortlich sind. Im Laufe der Zeit vermehren sich diese kranken Zellen unkontrolliert und verdrängen gesundes Gewebe. Dadurch kann die Funktion des Magens zunehmend beeinträchtigt werden.

Anfangs macht Magenkrebs oft keine klaren Beschwerden. Viele Betroffene leiden erst später unter Völlegefühl, unerklärlichem Gewichtsverlust, Bauchschmerzen oder Appetitmangel. Da diese Symptome unspezifisch sind, wird die Erkrankung oft erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt.

Ein großes Risiko ist die Streuung des Tumors.

Denn Magenkrebs kann in andere Organe übergehen – am häufigsten in die Leber, die Lymphknoten, die Lunge oder das Bauchfell. Solche Absiedlungen nennt man Metastasen. Sobald sich der Krebs ausgebreitet hat, wird die Behandlung deutlich schwieriger.

Die Früherkennung ist daher entscheidend. Bei Risikopatienten – etwa bei familiärer Vorbelastung oder langjährigen Magenproblemen – kann eine Magenspiegelung lebensrettend sein. Mit einer gezielten Therapie aus Operation, Chemotherapie oder Strahlung lässt sich die Krankheit in manchen Fällen eindämmen, besonders wenn sie früh erkannt wird.

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