Was ist das RIB in Frankreich?
Wenn du in Frankreich über ein Bankkonto verfügst, wirst du früher oder später auf den Begriff RIB stoßen. Das steht für Relevé d'Identité Bancaire – zu Deutsch: Bankidentitätsauszug. Es handelt sich dabei um eine standardisierte Bankbescheinigung, die alle wichtigen Informationen für Überweisungen enthält.
Der RIB wird hauptsächlich benötigt, um Geldüberweisungen innerhalb Frankreichs oder in andere Länder durchzuführen. Er enthält neben dem Namen des Kontoinhabers und der Adresse der Bankfiliale auch die Kontonummer, die Bankleitzahl (Code banque) und die Filialnummer (Code guichet). Zusätzlich finden sich dort die sogenannten RIB-Nummern – eine Kombination aus Ziffern, die automatisierte Zahlungssysteme nutzen.
Wichtig zu wissen: Der RIB ist ausschließlich für Kunden mit einem Konto bei einer französischen Bank erhältlich. Er wird oft bei Mietverträgen, Gehaltsabrechnungen oder regelmäßigen Lastschriften verlangt. Obwohl er sensible Daten enthält, gilt er nicht als besonders sicher – deshalb sollte man ihn nur an vertrauenswürdige Stellen weitergeben.Heutzutage erhält man den RIB meistens direkt vom Bankberater oder kann ihn online über das Internetbanking herunterladen. Viele Institute stellen ihn als PDF zur Verfügung, was die Sache besonders einfach macht.
Im Alltag in Frankreich ist der RIB ein unverzichtbares Dokument – wer dort lebt oder Zahlungen empfangen möchte, kommt kaum daran vorbei.
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