Der kleinste akademische Grad: Der Bachelor
Wenn man anfängt, an einer Hochschule zu studieren, strebt man meist zunächst einen ersten Abschluss an – und das ist in der Regel der Bachelor. Er gilt als der niedrigste akademische Grad, markiert aber gleichzeitig den wichtigsten Schritt ins wissenschaftliche Leben. Der Begriff stammt aus dem Englischen, wird im Deutschen aber genauso verwendet – mit der Aussprache [ˈbætʃəlɚ] oder kurz [ˈbætʃlɚ]. In lateinischer Form spricht man auch von „Baccalaureus“ (männlich) oder „Baccalaurea“ (weiblich), besonders in offiziellen Urkunden oder auf Dokumenten älteren Datums.
Der Bachelor ist üblicherweise der erste Abschluss in einem gestuften Studiensystem. Das bedeutet: Nach dem Abitur oder einem gleichwertigen Abschluss beginnen die meisten Studierenden ihr Bachelor-Studium, das an Universitäten, Fachhochschulen oder Berufsakademien angeboten wird. Die Regelstudienzeit beträgt meist sechs bis sieben Semester, je nach Fachrichtung und Hochschule.
Ein Bachelor-Abschluss qualifiziert nicht nur für den Einstieg ins Berufsleben, sondern ist auch die Grundlage für ein anschließendes Masterstudium. Ob Jura, Ingenieurwissenschaften, Sozialwissenschaften oder Naturwissenschaften – fast alle Studiengänge starten heute mit dem Bachelor. Er ist damit nicht nur der erste, sondern auch ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur akademischen Karriere.
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