Was wäre, wenn niemand mehr Fleisch essen würde?

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der niemand mehr Fleisch isst. Klingt utopisch? Doch die Zahlen zeigen: Die Auswirkungen wären enorm – für uns, für das Klima und für die Gesellschaft.

Laut einer Studie könnten bis zum Jahr 2050 etwa sieben Millionen Todesfälle pro Jahr vermieden werden, wenn weltweit auf eine vegetarische Ernährung umgestellt würde. Denn weniger Fleisch bedeutet seltener Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und bestimmte Krebsarten. Die Gesundheit der Menschen würde sich spürbar verbessern.

Die Umwelt hätte ebenfalls einen deutlichen Vorteil: Die Treibhausgasemissionen aus der Lebensmittelproduktion könnten um rund zwei Drittel sinken. Die Viehzucht verursacht heute einen erheblichen Teil der globalen Emissionen – weniger Tiere in der Landwirtschaft hieße also: weniger Methan, weniger Abholzung, weniger Wasserbedarf.

Und auch ökonomisch lohnt sich der Gedanke: Jährlich könnten bis zu 1,5 Billionen US-Dollar eingespart werden – Kosten, die heute durch gesundheitliche Folgeschäden und Umweltschäden entstehen. Diese Summe könnte sinnvoll in Gesundheit, Bildung oder nachhaltige Technologien investiert werden.

Dabei geht es nicht darum, jedem das Fleischessen zu verbieten. Aber jede Mahlzeit ohne Fleisch trägt bereits dazu bei, diese positiven Effekte voranzutreiben. Schon ein bewussterer Umgang mit tierischen Produkten kann viel bewegen – für den Körper, für das Klima, für die Zukunft.

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