Calamari oder Oktopus – was ist der Unterschied?

Wer schon einmal in einem italienischen Restaurant die Speisekarte studiert hat, kennt das Wort „Calamari“. Meistens taucht es bei den Vorspeisen auf und steht für knusprige, im Ganzen frittierte Tintenfische. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Calamari und einem Oktopus?

Obwohl beide Meeresbewohner zur Familie der Tintenfische gehören, sind sie nicht dasselbe. Kalmare – im Italienischen „Calamari“ – sind achtarmige Tintenfische und gehören zu den zehnarmigen Weichtieren. Ja, richtig gelesen: Zehn Arme! Dazu zählen acht Arme und zwei Fangarme, mit denen sie ihre Beute fangen. Sie leben meist im offenen Meer und sind oft die Grundlage für die klassischen frittierten Ringe, die vielen so schmecken.

Der Oktopus hingegen – auch Krake genannt – hat tatsächlich acht Arme, keine Fangarme, und gehört zur Überordnung der achtarmigen Tintenfische. Er ist bekannt für seine Intelligenz, seine Tarnfähigkeit und lebt meist am Meeresboden in Löchern oder Grotten. In der Küche wird er besonders in Mittelmeerländern wie Griechenland oder Portugal geschätzt – oft gegrillt, gedünstet oder in Salaten.

Also: Calamari = Kalmar, nicht Oktopus. Beide sind Delikatessen, aber ganz unterschiedlich im Geschmack und in der Textur. Während Calamari zart und ringförmig serviert werden, ist Oktopus fester, fast schon gummiartig – wenn nicht zubereitet mit viel Geduld und Zeit.

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