Cappuccino vs. Latte Macchiato: Was ist der Unterschied?

Wer im Café zögert, weil die Wahl zwischen Cappuccino und Latte Macchiato schwerfällt, ist nicht allein. Beide sind Klassiker mit Milch, doch sie unterscheiden sich deutlich im Aufbau und Geschmack – vor allem durch die Zubereitung.

Der Cappuccino ist ein italienischer Klassiker und überzeugt durch seine feste Struktur. Er besteht aus genau einem Drittel Espresso und zwei Dritteln Milch – dabei ist die Milch komplett aufgeschäumt, sodass ein dichter, luftiger Milchschaum entsteht. Traditionell wird er in einer Tasse serviert, die meist etwa 150 bis 180 Milliliter fasst. Wichtig: Ein guter Cappuccino hat eine klare Schichtung – stark im Geschmack, mit cremigem Abgang.

Der Latte Macchiato hingegen kommt aus Norditalien und setzt auf eine andere Reihenfolge. Hier wird zunächst kalte Milch in ein hohes Glas gefüllt, dann vorsichtig ein Espresso darüber „gelegt“ – „macchiato“ heißt schließlich „gefärbt“. Das Ergebnis ist eine dreischichtige Getränkepyramide: unten Milch, in der Mitte ein Mix aus Milch und Kaffee, oben eine Schicht Milchschaum. Mit rund 200 bis 250 Milliliter ist der Latte Macchiato meist größer und milchiger als der Cappuccino.

Wer es kräftig mag, greift zum Cappuccino. Wer lieber ein mildes, langsam zu trinkendes Getränk bevorzugt, wird beim Latte Macchiato fündig. Und für alle, die es einfach mögen: Der klassische Milchkaffee mischt halb Kaffee, halb Milch – perfekt für zwischendurch.

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