Unterschied zwischen Graduate und Postgraduate Diploma

Wer sich an einer Hochschule weiterbilden möchte, stößt oft auf Begriffe wie Graduate Diploma und Postgraduate Diploma. Beide klingen ähnlich, doch sie richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und haben verschiedene Lernziele.

Ein Graduate Diploma ist in der Regel für Personen gedacht, die bereits einen Bachelorabschluss haben, aber in ein neues Fachgebiet wechseln möchten. Es dient oft als Umstieg und ermöglicht es, grundlegende Kenntnisse in einem anderen Bereich zu erwerben – etwa wenn jemand mit einem Geisteswissenschafts-Abschluss später in Betriebswirtschaft arbeiten will. Der Kurs baut also nicht notwendigerweise auf dem vorherigen Studium auf, sondern eröffnet neue Türen.

Anders verhält es sich beim Postgraduate Diploma. Dieses Angebot richtet sich ebenfalls an Absolventen, setzt aber voraus, dass das Studium inhaltlich an den bereits erworbenen Bachelorabschluss anschließt. Es geht tiefer in das Fachgebiet hinein und ist oft forschungs- oder praxisorientierter. Wer hier teilnimmt, vertieft also bestehendes Wissen, statt ein völlig neues Feld zu betreten.

Praktisch gesehen kann ein Postgraduate Diploma manchmal sogar als Einstieg in einen Masterstudiengang dienen oder Teile davon ersetzen. Beide Abschlüsse sind daher wertvoll – je nachdem, ob man seine Karriere erweitern oder vertiefen möchte.

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