Wie viel kostet die Dämmung eines alten Hauses?

Wer sein altes Haus dämmen möchte, sollte je nach Methode unterschiedliche Kosten einkalkulieren. Besonders verbreitet ist die Wärmedämmverbundsysteme (WDVS), bei der die Fassade von außen mit Dämmplatten versehen wird. Hier liegen die Preise aktuell zwischen 100 und 140 Euro pro Quadratmeter – inklusive Material und Arbeitslohn.

Wer günstiger dämmen will, kann eine Kerndämmung in Betracht ziehen, besonders wenn das Haus zweischaliges Mauerwerk hat. Diese Bauweise ist vor allem in Nord-, West- und Ostdeutschland häufig. Dabei besteht die Außenwand aus zwei Mauerschalen mit einer Hohlschicht dazwischen. Diese Lücke wird dann mit Dämmmaterial wie mineralischem Schaum oder lose Material verfüllt.

Die Kerndämmung kostet etwa 20 Euro pro Quadratmeter – deutlich weniger als eine Außendämmung. Allerdings ist die Wärmedämmwirkung meist nicht ganz so stark, da weniger Dämmstoff Platz findet. Außerdem ist die Methode nur möglich, wenn die Hohlräume frei zugänglich sind und keine Feuchtigkeitsprobleme bestehen.

Beide Maßnahmen lohnen sich langfristig: Sie senken den Heizenergieverbrauch, verbessern den Wohnkomfort und können durch staatliche Förderprogramme unterstützt werden. Wer unsicher ist, sollte einen Energieberater hinzuziehen, um die passende Lösung für sein Haus zu finden. Die Investition zahlt sich oft schon nach einigen Jahren aus.

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