Kalmar und Sepia – Ist das nicht dasselbe?

Wer schon einmal in Italien war, kennt es: Auf der Speisekarte steht „Calamari“ – gebraten, gegrillt oder in Tomatensauce. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Und wo liegt der Unterschied zu Sepia?

Der Begriff Kalmar stammt aus dem Italienischen: „Calmaro“ bedeutet wörtlich Tintenfisch, und „Calamari“ ist die Mehrzahl. In der Küche wird damit meist ein bestimmter, längerer Tintenfisch gemeint, dessen Ringe oft frittiert serviert werden. Er ist geschmeidig im Biss und besonders beliebt als Vorspeise.

Sepia hingegen ist ebenfalls ein Tintenfisch – genauer gesagt wird sie auch als „Echter Tintenfisch“ bezeichnet. Optisch ähnelt sie dem Kalmar, hat aber einen eher eiförmigen Körper und lebt häufig in küstennahen Gewässern. In der Küche zeichnet sie sich durch ihr sättigendes, leicht nussiges Aroma aus. Typisch ist auch ihr braunes Fleisch, das vom natürlichen Tintenbeutel stammt – ein beliebter Farb- und Geschmacksträger in Pastagerichten.

Ob Kalmar oder Sepia – streng genommen gehören beide zur Familie der Kopffüßer und sind mit Kraken und Tintenfischen eng verwandt. Der Unterschied liegt vor allem in Form, Größe und Geschmack. Während Kalmare meist als Ringe verarbeitet werden, wird Sepia oft ganz, in Streifen oder als Füllung verwendet.

Ein Tipp: Wer Meeresfrüchte liebt, sollte beides einmal probieren – allein die Zubereitung als Tintenfischsuppe oder mit Risotto zeigt, wie vielseitig diese Delikatesse aus der deutschen See und dem Mittelmeer sein kann.

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