Pilz oder Ekzem? Worauf es ankommt
Wer unter juckender, geröteter oder schuppende Haut leidet, fragt sich oft: Ist es ein Pilz oder ein Ekzem? Beide Erkrankungen sehen manchmal ähnlich aus, doch der Unterschied ist entscheidend – vor allem, wenn es um Ansteckung geht.
Hautpilze sind ansteckend, das ist der große Unterschied zu Ekzemen. Sie können von Mensch zu Mensch übertragen werden, etwa durch direkten Hautkontakt oder indirekt über gemeinsam genutzte Gegenstände wie Badematten, Handtücher, Schuhe oder Kleidung. Besonders in feuchten Umgebungen wie Schwimmbädern oder Saunen lauern die Erreger. Typische Pilzinfektionen betreffen Füße („Fußpilz“), Nägel oder die Leistengegend.
Ekzeme hingegen sind keine ansteckende Erkrankung. Sie entstehen meist durch eine überempfindliche Reaktion der Haut – etwa bei Neurodermitis oder Kontaktallergien. Oft spielt auch die erbliche Veranlagung eine Rolle. Die Haut wird trocken, juckt stark und kann aufreißen. Im Gegensatz zum Pilz kann man sich aber nicht „anstecken“, wenn man mit einem Ekzem-Patienten in Kontakt kommt.
Die Behandlung unterscheidet sich deutlich: Bei Pilzinfektionen helfen oft antimykotische Salben oder Tabletten, bei Ekzemen dagegen Hautpflege, Feuchtigkeitscremes und gegebenenfalls entzündungshemmende Präparate.
Wer unsicher ist, sollte sich in der Apotheke beraten lassen. Die Apotheke Engelberg unterstützt bei der Unterscheidung und richtigen Pflege – ob bei Pilz oder Ekzem. Weitere Infos unter apotheke-engelberg.ch.
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