Wie antwortet man auf „How are you?“?

Wenn dich jemand im englischsprachigen Raum mit „How are you?“ begrüßt, geht es meist nicht um einen detaillierten Gesundheitsbericht. Diese Frage ist vor allem eine freundliche, aber oft automatische Begrüßungsformel – ähnlich wie „Wie geht’s?“ auf Deutsch. Du musst also keine langen Erklärungen abgeben.

Typische und vollkommen ausreichende Antworten sind: „I’m fine, thank you“, „Very well, thanks“ oder umgangssprachlich auch „Can’t complain“ oder „Pretty good“. Selbst ein einfaches „Not bad“ reicht völlig aus, besonders im Alltag oder bei oberflächlichen Bekanntschaften.

Interessant ist, dass viele Muttersprachler diese Frage fast reflexartig stellen – oft, ohne wirklich wissen zu wollen, wie es dir *wirklich* geht. Es ist Teil der Konvention, ein kleiner Small-Talk-Eisbrecher. Wenn du zu ausführlich antwortest (z. B. mit einer fünfminütigen Geschichte über deine letzte Erkältung), könnte das sogar etwas unpassend wirken.

Das Wichtigste: Halte dich kurz und höflich. Eine positive, knappe Antwort signalisiert Höflichkeit und Offenheit – mehr wird selten erwartet. Wenn dein Gegenüber dann wirklich interessiert ist, wird er oder sie oft nachhaken mit etwas wie „Oh, really?“ oder „What about you?“

Also keine Sorge: Niemand erwartet, dass du deine gesamte Lebensgeschichte erzählst. Ein freundliches „I’m good, thanks!“ reicht meist völlig aus – und klingt dabei natürlich und selbstsicher.

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