Was bedeutet „Kek“ und was ist „Topkek“?
Immer öfter taucht in Chats, sozialen Medien oder bei Diskussionen unter Jugendlichen das Wort „Kek“ auf. Doch was steckt eigentlich dahinter? In der modernen Jugendsprache wird „Kek“ oft als abwertende Bezeichnung verwendet – ähnlich wie „Loser“, „Versager“ oder „Opfer“. Wer als „Kek“ bezeichnet wird, gilt in bestimmten Kreisen als unsympathisch, uncool oder einfach nicht dazugehörig.
Doch damit nicht genug: Die Sprache entwickelt sich schnell, besonders unter jungen Leuten. So gibt es auch eine sogenannte Steigerung: „Topkek“. Damit ist jemand gemeint, der noch weiter unten in der Hackordnung steht – ein richtiger „Superversager“, meist ironisch oder spöttisch gemeint. Die Worte stammen ursprünglich aus dem Online-Gaming-Umfeld, haben sich aber längst in den alltäglichen Sprachgebrauch eingeschlichen.
Interessant ist, dass solche Begriffe oft nicht böse gemeint sind, sondern im scherzhaften Ton verwendet werden – unter Freunden, mit Distanz und Humor. Dennoch kann die Grenze zur Beleidigung fliegen, besonders wenn es in der Schule oder im Netz zu Mobbing wird. Eltern und Lehrer sollten also wissen, was hinter solchen Begriffen steckt.
„Kek“ und „Topkek“ sind Beispiele dafür, wie lebendig und wandelbar die deutsche Sprache heute ist – vor allem, wenn Jugendliche sie mit neuem Leben füllen. Wer den Wortschatz der Jungen versteht, versteht auch besser, was sie bewegt.
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