Wie steigert man das Adjektiv „lustig“?

Wenn du beschreiben willst, dass jemand besonders gut im Scherzen ist oder eine Geschichte besonders witzig war, brauchst du oft die gesteigerte Form von „lustig“. Wie bei vielen deutschen Adjektiven folgt auch hier eine klare Regel.

Im Positiv steht das Wort in seiner Grundform: „Das war ein lustiger Film.“ Steigerst du es, wird daraus der Komparativ: „Das war ein lustigerer Film als gedacht.“ Oder einfacher: „Das war lustiger.“

Die höchste Stufe ist der Superlativ. Hier sagst du entweder „am lustigsten“ oder „der lustigste“. Beispiel: „Er ist am lustigsten in der Gruppe“ oder „Sie hat den lustigsten Witz erzählt.“

Wichtig ist, dass du die Endungen an das Substantiv und den Satzbau anpasst – je nach Kasus, Numerus und Genus. So wird aus „lustig“ im Dativ Singular maskulin etwa „mit dem lustigsten Kerl“.

Übrigens: Bei kurzen Adjektiven wie „lustig“ oder „schnell“ folgt die Steigerung meist dem regelmäßigen Muster – mit „-er“ im Komparativ und „-sten“ im Superlativ. Das macht die Bildung eigentlich ganz einfach, sobald man die Grundregeln kennt.

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