Was bedeutet es, ein EM-Rentner zu sein?

Wenn jemand als EM-Rentner bezeichnet wird, meint das einen Menschen, der aufgrund schwerer gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr voll arbeitsfähig ist und deshalb eine Erwerbsminderungsrente bezieht. Diese Rente wird von der Deutschen Rentenversicherung gezahlt und soll das Einkommen ersetzen, das durch die vermehrte oder vollständige Unfähigkeit zur Arbeit wegfällt.

Es gibt zwei Arten: die Rente wegen voller Erwerbsminderung und die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Wer völlig erwerbsgemindert ist, kann in der Regel weniger als sechs Stunden pro Tag in einem regulären Job arbeiten. Dann greift die volle EM-Rente. Wer noch bis zu sechs Stunden arbeiten kann, erhält unter bestimmten Voraussetzungen die teilweise Variante. Diese leistet nur eine finanzielle Ergänzung, wenn das eigene Einkommen aus einer Teilzeitbeschäftigung nicht mehr ausreicht.

Viele wissen nicht, dass die EM-Rente nicht automatisch beginnt – sie muss beantragt werden. Wichtig ist auch, dass sie unabhängig vom Alter gewährt wird. Es geht einzig darum, wie stark die Gesundheit die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Oft spielen langjährige Erkrankungen wie chronische Rückenschmerzen, psychische Leiden oder Herzprobleme eine Rolle.

Die Hintergründe sind meist sensibel, und viele Betroffene fühlen sich zwischenzeitlich überfordert – nicht nur gesundheitlich, sondern auch bürokratisch. Trotzdem bietet die Erwerbsminderungsrente wichtige Sicherheit, wenn das Arbeitsleben nicht mehr wie geplant weitergehen kann.

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