Was ist ein guter Notendurchschnitt im BWL-Bachelor?

Ein guter Notendurchschnitt im Bachelor-Studium der Betriebswirtschaft (BWL) liegt in Deutschland meist zwischen 2,0 und 2,3. Das zeigt: Ein Abschluss mit einer Note unter 2,5 gilt bereits als solide bis gut. Doch die Erwartungen variieren je nach Hochschule und Karrierezielen.

An vielen öffentlichen Universitäten liegt der durchschnittliche Abschluss um die 2,3, was bereits über dem bundesweiten Durchschnitt aller Fächer liegt. Wer hier unter 2,0 liegt, steht oft besonders gut da – besonders bei Bewerbungen für Masterstudiengänge oder attraktive Einstiegspositionen in Wirtschaft und Beratung.

Eine Besonderheit ist die Frankfurt School of Finance & Management. Als eine der führenden privaten Hochschulen in Deutschland erreichen ihre BWL-Studenten im Durchschnitt eine Abschlussnote von 1,7. Das ist deutlich besser als der nationale Schnitt. Ein Grund dafür könnte die selektive Zulassung und die intensive Betreuung sein – Faktoren, die das Niveau insgesamt anheben.

Doch Vorsicht: An privaten Hochschulen sind die Noten oft etwas großzügiger als an staatlichen Universitäten. Deshalb wird bei Bewerbungen oft auch der Kontext der Note berücksichtigt – etwa welche Hochschule, welche Prüfungsbedingungen und wie die Abschlussarbeit bewertet wurde.

Ein guter Notendurchschnitt ist wichtig, aber nicht alles. Arbeitgeber schauen zunehmend auf Praxiserfahrung, Auslandssemester oder Engagement neben dem Studium. Dennoch: Wer mit einer starken Note abschließt, hat oft die erste Hürde – das Auswahlverfahren – schon einmal gut genommen.

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