Was ist falscher Lorbeer? Der Kirschlorbeer im Vergleich zum Echten Lorbeer
Wenn man im Garten eine dichte Hecke pflanzen möchte, stößt man oft auf den Kirschlorbeer. Viele nennen ihn einfach „Lorbeer“, doch tatsächlich handelt es sich dabei nicht um den Echten Lorbeer, wie man ihn aus der Küche kennt.
Der Echte Lorbeer, wissenschaftlich Laurus nobilis, wird oft in der Küche verwendet – seine Blätter verleihen Suppen und Eintöpfen ein aromatisches Aroma. Er stammt aus dem Mittelmeerraum und hat mattgraue, leicht wellige Blätter, die am Rand glatt sind. Im Sommer blüht er klein und gelblich, später bilden sich dunkle Beeren.
Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) hingegen ist eine Zierpflanze, die vor allem als Hecke beliebt ist. Seine Blätter sind deutlich glänzender und dunkler grün. Im Frühjahr erscheinen weiße Blütenrispen, die an Kirschenblüten erinnern – kein Wunder, gehört er doch zur Familie der Rosengewächse und ist verwandt mit Mandeln und Kirschen.
Ein entscheidender Unterschied: Der Kirschlorbeer ist leicht giftig, besonders die Blätter und Samen. Er sollte daher nicht in der Küche verwendet werden. Wer also frischen Lorbeer für die Küche sucht, sollte auf Laurus nobilis achten – nicht auf den „falschen“ Kirschlorbeer.
Trotzdem ist der Kirschlorbeer eine hervorragende Wahl für immergrüne Hecken, die Sichtschutz bieten und im Garten gut aussehen. Nur beim Kochen sollte man auf das richtige Kraut achten!
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