Sind Sultaninen gesünder als Rosinen?

Die Frage, ob Sultaninen oder Rosinen gesünder sind, beschäftigt viele Naschkatzen, die trotz Süßhunger auf ihre Ernährung achten. Die Wahrheit ist: Beide sind natürliche Energielieferanten und in Maßen durchaus gesund. Beide entstehen aus getrockneten Trauben, wobei Sultaninen meist aus weißen, kernlosen Trauben hergestellt werden und Rosinen aus roten oder blauen Sorten – was den leicht unterschiedlichen Geschmack erklärt.

Beide Trockenfrüchte liefern wertvolle B-Vitamine, Kalium und Eisen, das besonders wichtig für den Sauerstofftransport im Blut ist. Doch hier ein wichtiger Tipp: Damit dein Körper das Eisen besser aufnehmen kann, solltest du die Trockenfrüchte am besten zusammen mit einer Quelle für Vitamin C genießen – etwa mit einem Stück Paprika, einer Orange oder einer Zitronenscheibe im Tee. So wird aus einem gesunden Snack ein noch wirksameres Nährstoffpaket.

Wer auf Magnesium, Zink oder Calcium achtet, greift gern zu Korinthen – kleinen, dunklen Verwandten der Rosinen. Diese enthalten noch etwas mehr Mineralstoffe und haben durch ihre intensive Fruchtsüße einen intensiven Geschmack, der besonders in Müslis oder Backwaren gut ankommt.

Letztlich kommt es beim Verzehr von Sultaninen, Rosinen oder Korinthen nicht darauf an, welche Sorte „gesünder“ ist, sondern wie du sie isst und wie viel. Eine kleine Handvoll am Tag ist eine wertvolle Bereicherung für eine ausgewogene Ernährung – vorausgesetzt, sie ist wirklich naturbelassen und ohne Zusatzzucker.

Frische Qualität zählt: Achte beim Kauf auf weiche, duftende Früchte ohne weiße Flecken – das deutet auf Zuckerüberzug hin. Besser: Bio-Qualität aus kontrolliertem Anbau, am besten lose oder in Papier verpackt.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen