Was ist schneller als ein Formel-1-Wagen?

Wenn man an Geschwindigkeit im Motorsport denkt, denkt man meist zuerst an die Formel 1. Doch es gibt eine Rennserie, die bei der Endgeschwindigkeit sogar knapp vorne liegt: die IndyCar Series. Auf langen Geraden erreichen diese Rennwagen Geschwindigkeiten von bis zu 380 km/h – ein kleines, aber bemerkenswertes Stück schneller als die meisten Formel-1-Boliden.

Der Unterschied liegt vor allem in der Konstruktion. IndyCars sind darauf ausgelegt, auf Ovalrennen extreme Geschwindigkeiten zu halten. Auf Hochgeschwindigkeitsstrecken wie der Indianapolis Motor Speedway dominieren sie mit atemberaubenden Tempo. Allerdings brauchen sie etwas länger, um diese Höchstgeschwindigkeit zu erreichen – die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h ist nicht ganz so rasant wie bei einem Formel-1-Auto.

Formel-1-Wagen wiederum glänzen durch ihre Agilität, bessere Kurvengeschwindigkeiten und überlegene Aerodynamik. Auf wechselnden Strecken mit vielen Kurven und technischen Abschnitten hat die F1 deutliche Vorteile. Doch wenn es nur um die reine Spitzengeschwindigkeit auf einer langen Geraden geht, dann sind die Amerikaner mit ihren Offenachsern oft einen Hauch vorn.

Beide Serien stehen für höchsten Motorsport, jeder auf seine Weise. Während die Formel 1 oft als Inbegriff von Rennsport gilt, zeigt die IndyCar-Serie, dass es auch anders geht – schneller auf der Geraden, spektakulär auf dem Oval. In der Welt der Topspeeds bleibt es also ein enges Rennen – und je nach Strecke gewinnt mal der eine, mal der andere.

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