Wege aus der Krankheitsangst

Die ständige Sorge, an einer schweren oder gar lebensbedrohlichen Erkrankung zu leiden, kann den Alltag massiv belasten. Betroffene, oft als Hypochonder bezeichnet, erleben eine reale und tiefgreifende Angststörung. Jedes unbedeutende Zwicken im Körper wird dabei schnell als Symptom einer gefährlichen Krankheit fehlinterpretiert.

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist der erste wichtige Schritt, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. Das ständige Kontrollieren des Körpers oder die endlose Suche nach Symptomen im Internet (auch bekannt als „Cyberchondrie“) lindern die Angst meistens nur für wenige Minuten und verstärken sie langfristig sogar.

Professionelle Unterstützung suchen: Wenn die Angst das Leben bestimmt, ist eine professionelle Hypochondrie-Hilfe durch einen Psychotherapeuten dringend empfohlen. Besonders die kognitive Verhaltenstherapie hat sich hierbei als äußerst wirksam erwiesen. Gemeinsam mit Experten lernen Betroffene, körperliche Signale neu und realistischer zu bewerten und die quälenden Angstgedanken schrittweise abzubauen. Mit der richtigen Unterstützung ist diese Störung gut behandelbar, sodass wieder mehr Lebensqualität und Unbeschwertheit in den Alltag einkehren können.

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