Was hilft bei einem gereizten Magen?

Ein gereizter Magen kann den Alltag ganz schön belasten. Ob durch Stress, falsche Ernährung oder einen Infekt – wenn die Magenschleimhaut rebelliert, ist schnelle Abhilfe gefragt. Neben Ruhe und Wärme spielt die Auswahl der richtigen Lebensmittel eine entscheidende Rolle, um das Verdauungssystem zu entlasten und die Genesung zu beschleunigen.

Als besonders magenschonende Kost hat sich schonend zubereitetes Gemüse bewährt. Wenn der Bauch zwickt, greift man am besten zu gedünstetem Fenchel, Karotten, Zucchini, grünen Erbsen oder jungem Kohlrabi. Das Dünsten ist hierbei essenziell, da rohes Gemüse die ohnehin beanspruchte Magenschleimhaut durch den hohen Ballaststoffgehalt zusätzlich fordern würde. Fenchel bringt zudem von Natur aus ätherische Öle mit, die den Magen-Darm-Trakt nachweislich beruhigen und Entspannungen im Bauchraum fördern.

Um wieder zu Kräften zu kommen, lässt sich dieses Gemüse ideal mit leicht verdaulichen Sättigungsbeilagen kombinieren. Reis, Kartoffeln und klassische Nudeln sind hier die erste Wahl. Sie liefern dem Körper schnell verfügbare Energie, ohne schwer im Magen zu liegen. Kartoffeln bieten zudem den Vorteil, dass sie überschüssige Magensäure gut binden können, was Sodbrennen und saurem Aufstoßen entgegenwirkt.

Verzichten sollte man in dieser Phase konsequent auf scharfe Gewürze, fettige Speisen, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke. Wer stattdessen auf kleine Portionen über den Tag verteilt setzt, gründlich kaut und ausreichend stilles Wasser oder milden Kräutertee trinkt, gibt seinem Magen die optimale Chance, sich rasch wieder zu beruhigen.

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