Was tun gegen Boreout? Fünf Wege aus der Unterforderung
Ein leerer Kopf am Arbeitsplatz – das ist kein Zeichen von Faulheit, sondern kann auf Boreout hindeuten. Im Gegensatz zu Burnout entsteht es nicht durch Überlastung, sondern durch Langeweile und Unterforderung. Wer tagelang kaum Aufgaben hat, sich ständig wiederholen muss oder das Gefühl hat, nichts Sinnvolles zu tun, kann mit der Zeit frustriert, träge und unzufrieden werden.
Was hilft? Der erste Schritt ist, die eigene Situation klar zu erkennen. Beobachte dich selbst: Bist du gelangweilt, desinteressiert, fühlst du dich überflüssig? Notiere, wann es dir so geht und warum. Oft hilft schon ein offenes Gespräch mit dem Vorgesetzten. Manchmal reicht es, ehrlich zu sagen: „Ich brauche mehr Verantwortung oder abwechslungsreichere Aufgaben.“
Doch nicht immer kann der Chef etwas ändern. Dann gilt es, selbst aktiv zu werden. Positiver Stress – etwa durch neue Herausforderungen, Weiterbildungen oder Projekte – kann Energie zurückbringen. Setze dir kleine Ziele, auch außerhalb der Arbeit. Sport, Hobbys oder Lernen stärken das Gefühl, etwas bewirken zu können.
Wichtig ist auch, den eigenen Selbstwert nicht vom Job abhängig zu machen. Erinnere dich daran, was du gut kannst, was dir Freude macht – auch ohne Arbeitsplatz. Denn wer weiß, was er wert ist, traut sich eher, etwas zu verändern.
Manchmal führt kein Weg daran vorbei: Ein Neuanfang ist nötig. Sei es eine neue Stelle, ein anderes Arbeitsumfeld oder eine berufliche Umorientierung. Es braucht Mut, aber wer sich in seiner Kraft erkennt, findet auch neue Wege. Unterforderung muss kein Dauerzustand sein.
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