Behandlung von Vorhofflimmern: Was der Arzt tun kann

Wenn ein Arzt Vorhofflimmern diagnostiziert, geht es vor allem darum, das Risiko von Komplikationen wie Schlaganfall zu senken und die Lebensqualität des Betroffenen zu verbessern. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Behandlung mit Medikamenten. Dabei kommen oft sogenannte Antiarrhythmika zum Einsatz – Wirkstoffe, die darauf abzielen, den gestörten Herzrhythmus wieder in den Griff zu bekommen.

Ein wichtiges Ziel ist es, den naturalen Herzrhythmus wiederherzustellen oder zumindest sicherzustellen, dass das Herz gleichmäßig schlägt. In einigen Fällen gelingt dies mit Medikamenten allein. Einige Präparate helfen dabei, das Herz in einem stabilen Rhythmus zu halten, während andere vor allem darauf abzielen, die Herzfrequenz zu regulieren, wenn ein normales Rhythmusmuster nicht sofort wiederhergestellt werden kann.

Zusätzlich verschreibt der Arzt oft blutverdünnende Mittel, um die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern – eine häufige und gefährliche Begleiterscheinung von Vorhofflimmern. Denn wenn sich das Blut durch das unregelmäßige Pulsieren nicht mehr gleichmäßig bewegt, kann es in den Herzvorhöfen stocken und Gerinnsel bilden, die einen Schlaganfall auslösen können.

Die Behandlung ist immer auf den einzelnen Patienten abgestimmt. Der Arzt berücksichtigt Alter, allgemeine Gesundheit und die Schwere der Beschwerden. Manchmal reicht langfristige Medikation, in anderen Fällen kommen auch Verfahren wie eine Kardioversion oder eine Ablation infrage. Wichtig ist: Bei Vorhofflimmern zählt vor allem die regelmäßige Kontrolle und Anpassung der Therapie – gemeinsam mit dem behandelnden Arzt.

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