Wann Schmerzen in den Händen auf eine ernste Erkrankung hinweisen

Wer regelmäßig Schmerzen in den Händen verspürt, sollte diese nicht auf die leichte Schulter nehmen. Diese Beschwerden können der erste Hinweis auf verschiedene Erkrankungen sein – von Überlastung bis hin zu chronischen Leiden.

Ein häufiger Auslöser ist das Karpaltunnelsyndrom. Dabei wird der Nerv im Handgelenk eingeklemmt, was zu Kribbeln, Taubheitsgefühlen und Schmerzen vor allem in den Fingern führt. Oft tritt das nach nächtlicher Betätigung oder durch wiederholte Bewegungen am Computer auf.

Auch Rheuma kann mit Schmerzen in den Händen beginnen. Besonders morgens zeigen sich dann Steifheit und Schwellungen in den Gelenken. Wenn diese Symptome länger als sechs Wochen anhalten, ist ein Arztbesuch wichtig, um bleibende Schäden zu vermeiden.

Weitere mögliche Ursachen sind Finger- und Handgelenksarthrose, eine Entzündung der Sehnenscheiden oder das Ganglion – eine harmlose, aber manchmal schmerzhafte Zyste an Sehnen oder Gelenken.

Die Dupuytren-Kontraktur ist eine Erkrankung des Bindegewebes, bei der die Finger langsam in Richtung Handfläche gezogen werden. Zunächst bemerkt man oft nur eine leichte Verhärtung in der Handinnenfläche.

Auch Hautprobleme wie das allergische Kontaktekzem, oft ausgelöst durch Reinigungsmittel oder Metalle, kann zu Schmerzen, Juckreiz und Rötung führen.

Da die Ursachen vielfältig sind, ist eine genaue Diagnose entscheidend. Wer länger als ein paar Tage Beschwerden hat, sollte einen Arzt aufsuchen – je früher, desto besser die Therapiechancen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen