Was tun bei einem Quallenbiss?

Ein Quallenbiss kann schmerzhaft sein – oft begleitet von Rötung, Juckreiz oder sogar Blasenbildung. Wer im Meer gebissen wurde, sollte ruhig bleiben: Die meisten heimischen Quallen sind zwar lästig, aber nicht lebensbedrohlich.

Erste Schritte nach einem Biss:

Entfernen Sie sichtbare Nesselhärchen vorsichtig mit einer Pinzette. Wichtig: Nicht mit den Fingern kratzen, das vertieft die Reizung. Spülen Sie die Stelle danach mit Meerwasser ab – niemals mit Süßwasser. Dies kann dazu führen, dass verbliebene Nesselzellen noch mehr Gift freisetzen. Auch auf Eis oder enge Verbände sollte vorerst verzichtet werden, da die Haut trocken und belüftet bleiben sollte.

Bei starken Schmerzen oder allergischen Reaktionen – wie Atemnot oder starkem Schwellen – ist sofortiger medizinischer Rat nötig. Besonders in südlichen Ländern gibt es giftige Arten wie die Feuerqualle, bei der schnelle medizinische Hilfe lebensrettend sein kann.

Prävention hilft: In Risikogebieten auf Badehinweise achten und bei starker Quallenpräsenz besser aufs Schwimmen verzichten. Manche Urlauber tragen spezielle Badeanzüge, die vor Nesselhaut schützen.

Die meisten Bisse heilen jedoch ohne Folgen – vorausgesetzt, man handelt ruhig und richtig.

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