Alternativen zu Metacam bei Hundearthrose

Wenn ein Hund an Arthrose leidet, ist die Schmerzlinderung oft unverzichtbar. Metacam ist dabei eines der bekanntesten Mittel – doch was, wenn es nicht vertragen wird oder nicht zur Verfügung steht? Es gibt mehrere bewährte Alternativen, die ebenfalls zur Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAIDs) gehören und tierärztlich häufig eingesetzt werden.

Ein gängiger Wirkstoff ist Carprofen, der unter verschiedenen Handelsnamen wie Rimadyl, Canidryl, Carprodyl oder auch Carpotab erhältlich ist. Diese Präparate sind besonders bei chronischen Gelenkerkrankungen weit verbreitet und helfen effektiv gegen Schmerzen und Entzündungen. Auch Previcox (Firocoxib) oder Onsior (Robenacoxib) sind moderne Optionen, die gezielt wirken und oft gut vertragen werden. Für Pferde und Hunde zugelassene Mittel wie Trocoxil bieten zudem die Möglichkeit einer längeren Wirkdauer mit seltenerer Gabe.

Wichtig ist: Jedes dieser Mittel sollte stets erst nach Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden. Denn obwohl sie ähnlich wirken, unterscheiden sie sich in Dosierung, Wirkdauer und Verträglichkeit. Ein Wechsel vom einen zum anderen Mittel kann sinnvoll sein – besonders wenn Nebenwirkungen auftreten oder die Wirkung nachlässt.

Neben den genannten Medikamenten spielen auch physiotherapeutische Maßnahmen, eine angepasste Ernährung und gezielte Bewegung eine wichtige Rolle. Die Kombination aus medikamentöser und unterstützender Therapie hilft dem Vierbeiner am besten, schmerzarm und aktiv zu bleiben.

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