Wie viele HEETS darf man aus den Kanaren nach Deutschland mitbringen?

Wer von den Kanarischen Inseln nach Deutschland reist und dort HEETS oder andere erhitzte Tabakprodukte gekauft hat, sollte auf die aktuelle Regelung des deutschen Zollrechts achten. Obwohl die Kanaren politisch zu Spanien und damit zur Europäischen Union gehören, gelten sie zolltechnisch als Drittland. Das hat entscheidende Auswirkungen auf die Einfuhrmenge von Tabakwaren.

Seit einer Gesetzesänderung im Oktober 2022 ist klar: Pro Person dürfen maximal 800 Stück erhärteter Tabak, also beispielsweise HEETS oder TEREA-Sticks, steuerfrei nach Deutschland eingeführt werden. Diese Menge gilt für den privaten Gebrauch und liegt deutlich unter den früher gängigen Höchstmengen. Wer mehr mitführt, riskiert nicht nur die Einziehung der überschüssigen Ware, sondern muss unter Umständen auch Geldstrafen befürchten.

Grund für die Verschärfung ist die Bekämpfung des Tabakschmuggels und die Sicherstellung der Steuereinnahmen. Auch wenn der Einkauf auf den Kanaren oft günstiger ist – der Zoll kontrolliert regelmäßig an deutschen Flughäfen, besonders bei Reisenden aus südlichen Regionen.

Reisende sollten daher vor der Heimreise prüfen, wie viele HEETS sie tatsächlich dabei haben. Wer nahe an der Grenze liegt, tut gut daran, die Quittung aufzubewahren, um den privaten Gebrauch nachweisen zu können. Letztlich gilt: Maß halten lohnt sich – sowohl für die Gesundheit als auch für die Reise ohne Ärger mit dem Zoll.

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