HPV-Befund beim Mann: Was Sie wissen sollten
Ein positives Ergebnis oder die Sorge vor einer Ansteckung mit Humanen Papillomaviren (HPV) wirft bei vielen Männern Fragen auf. Die wichtigste Nachricht vorweg: Eine gezielte medikamentöse Therapie, die das Virus direkt im Körper beseitigt, existiert derzeit nicht. In den allermeisten Fällen bekämpft das eigene Immunsystem die Viren jedoch völlig selbstständig und ohne spürbare Folgen.
Viele Betroffene suchen nach Gewissheit durch ein Laborergebnis. Allerdings ist für Männer aktuell kein spezieller HPV-Test zugelassen, weshalb Fachgremien von einer reinen Labordiagnostik abraten. Ein Abstrich bietet bei Männern kaum verlässliche Aussagen und verändert in der Regel auch das medizinische Vorgehen nicht.
Wichtig ist jedoch die Aufmerksamkeit für körperliche Veränderungen. Sollten Sie Haut- oder Schleimhautveränderungen wie Genitalwarzen bemerken, ist der Weg zum Urologen oder Dermatologen ratsam. Während das Virus selbst verbleibt, können sichtbare Symptome effektiv behandelt werden. Zudem bietet die HPV-Impfung einen wirksamen Schutz vor den relevantesten Virustypen und wird daher auch für Jungen und junge Männer empfohlen.
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