Kurz gesagt

Bei einer Schwarzarbeit kann die gesetzliche Unfallversicherung Leistungen erbringen, wenn der Unfall in einer versicherungspflichtigen Tätigkeit passiert. Der Arbeitgeber muss zwar nicht offiziell gemeldet sein, aber die Tätigkeit muss versicherbar sein.

Das Wichtigste

  • Unfall in versicherungspflichtiger Tätigkeit kann abgedeckt sein
  • Meldung des Arbeitgebers ist nicht zwingend nötig
  • Versicherung zahlt Behandlungskosten und Teilentgelt
  • Schwarzarbeit birgt rechtliche Risiken
  • Leistung ist kein Anreiz für illegale Arbeit

Bei einer Schwarzarbeit kann die gesetzliche Unfallversicherung Leistungen erbringen, wenn der Unfall in einer versicherungspflichtigen Tätigkeit geschieht. Der Arbeitgeber muss zwar nicht offiziell gemeldet sein, aber die Tätigkeit muss versicherbar sein.

Wie entscheidet die Unfallversicherung?

Die Prüfung erfolgt anhand der Art der Arbeit. Ist die Tätigkeit grundsätzlich versicherungspflichtig, übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten für Behandlung und Teilentgelt für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit.

Was ist nicht abgedeckt?

Unfälle, die außerhalb der Arbeitszeit oder bei nicht versicherungspflichtigen Tätigkeiten passieren, werden nicht übernommen. Außerdem kann bei Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen die Leistung verweigert werden.

Häufige Fragen

Wer zahlt die Behandlungskosten bei einem Unfall während Schwarzarbeit?

Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt die Kosten, wenn die Arbeit versicherungspflichtig ist und der Unfall im Rahmen der Tätigkeit geschieht.

Können Arbeitnehmer bei Schwarzarbeit Anspruch auf Arbeitslosengeld haben?

Nein, bei Schwarzarbeit entfällt der Anspruch auf Arbeitslosengeld, weil keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden.

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