Was tun bei Rötung nach einer Verbrennung?
Wenn die Haut nach einer leichten Verbrennung rot wird, ist das ein typisches Zeichen dafür, dass die oberste Hautschicht betroffen ist. Meist geschieht dies durch heiße Flüssigkeiten, Dampf oder kurzzeitigen Kontakt mit heißem Wasser oder Dampf – also eine sogenannte leichte Verbrennung ersten Grades. Solche Verletzungen heilen in der Regel von selbst, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen.
Erste Hilfe ist hier entscheidend: Unverzüglich sollte die verbrannte Stelle mit lauwarmem bis kaltem Wasser gekühlt werden – idealerweise für etwa zehn Minuten. Das lindert den Schmerz und kann weitere Schäden an der Haut begrenzen. Vermeiden Sie jedoch eisiges Wasser oder Eiswürfel, da diese die Durchblutung zu stark verengen und die Verletzung verschlimmern können.Halten Sie die betroffene Stelle sauber und trocken. Bei leichten Rötungen genügt meist eine pflegende, fettfreie Creme wie Panthenol, um die Heilung zu unterstützen. Kleine Blasen sollten nicht geöffnet werden, da sie einen natürlichen Schutz bilden. Zeigt sich jedoch eine starke Schwellung, stärkerer Schmerz oder breitet sich die Rötung aus, ist ein Arztbesuch ratsam.
Wichtig ist auch: Verbrennungen im Gesicht, an Händen, Füßen oder in empfindlichen Bereichen sollten immer ärztlich geprüft werden – auch wenn sie zunächst harmlos erscheinen. Bei Kindern und älteren Menschen ist besondere Vorsicht geboten, da die Haut empfindlicher ist.
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