Was tun, wenn der Hund Schüttelfrost hat?
Wenn Ihr Hund plötzlich mit zitternden Gliedmaßen auffällt und möglicherweise auch noch apathisch wirkt, könnte es sich um Fieber handeln. Schüttelfrost ist oft ein deutliches Zeichen dafür, dass der Körper gegen eine Infektion oder Entzündung kämpft.
Erste Maßnahmen zu Hause können helfen, aber nur, wenn der Zustand noch stabil ist. Geben Sie Ihrem Hund ausreichend frisches Wasser, damit er nicht austrocknet, und lassen Sie ihn in Ruhe schlafen. Eine ruhige, warme Liegefläche ist wichtig – aber übertreiben Sie es nicht mit der Wärme. Zu viel kann das Fieber verstärken.
Einige Besitzer schwören auf kalte Wickel an den Hinterläufen, um die Körpertemperatur leicht zu senken. Wichtig ist jedoch, dass die Wickel nicht eiskalt sind, sondern nur kühl – zum Beispiel mit lauwarmem Wasser getränkte Tücher. Entfernen Sie sie nach einigen Minuten, sobald sich die Haut temperiert hat.
Ein Tierarztbesuch ist unbedingt nötig, wenn das Fieber über 39,5 Grad Celsius steigt, länger anhält oder sich der Zustand Ihres Hundes verschlechtert. Lethargie, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall sind zusätzliche Warnsignale. Fieber ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom – und nur der Tierarzt kann die Ursache finden und gezielt behandeln.
Vertrauen Sie auf Ihren Instinkt: Wenn etwas nicht stimmt, ist es besser, frühzeitig Hilfe zu holen. Die Gesundheit Ihres Hundes steht an erster Stelle.
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