Was tun, wenn der Hund nicht apportiert?
Es kann frustrierend sein, wenn man mit seinem Hund das Apportieren üben möchte – und der Vierbeiner einfach kein Interesse zeigt. Doch meist liegt das nicht an mangelndem Gehorsam, sondern an fehlender Motivation oder falscher Herangehensweise.
Ein häufiger Grund ist, dass der Hund den Apportiergegenstand einfach nicht spannend genug findet. Nicht jeder Hund liebt jeden Stock oder Ball. Probieren Sie verschiedene Gegenstände aus: manche Hunde bevorzugen weiche Spielzeuge, andere knuspern gern auf robusten Kautensilien. Wichtig ist, dass das Objekt für ihn zum Spielzeug wird – nicht zum Pflichtteil des Trainings.
Die Belohnung spielt eine entscheidende Rolle.Wenn der Hund den Gegenstand bringt, sollte er dafür nicht nur Lob, sondern auch eine echte Leckerlie-Belohnung erhalten. Nicht jedes Huhn im Hinterhof ist von Natur aus ein Apportier-Champion – das muss gelernt sein. Beginnen Sie mit kurzen Distanzen und steigern Sie langsam. Zeigen Sie Geduld: ein paar Sekunden Interesse am Ball sind schon ein riesiger Fortschritt.
Manche Hunde brauchen Zeit, bis der „Apportier-Gen“ erwacht. Bei Welpen klappt es oft leichter, aber auch erwachsene Hunde können es noch lernen – wenn die Methode stimmt und die Freude am Spiel im Vordergrund steht.
Wichtig ist: Druck hilft selten. Besser funktioniert spielerisches Training, positive Bestärkung und viel Lob. Irgendwann wird auch Ihr Hund den Ball mit Schwung zurückbringen – vielleicht nicht für Stunden, aber mit einem Augenzwinkern und wedelndem Schwanz.
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