Was tun, wenn man Hautkrebs hat?

Die Diagnose Hautkrebs löst bei den meisten Betroffenen große Verunsicherung aus. Doch je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen – besonders beim schwarzen Hautkrebs, dem sogenannten Melanom. Wenn das Melanom zum Zeitpunkt der Entdeckung noch weniger als einen Millimeter dick ist, liegt die Heilungsrate zwischen 94 und 98 Prozent. Umso wichtiger ist es, verdächtige Hautveränderungen frühzeitig vom Arzt prüfen zu lassen.

Die Behandlung beginnt in der Regel mit der operativen Entfernung des Tumors. Bei fortgeschrittenen Stadien können weitere Therapien wie Strahlentherapie, Immuntherapie oder gezielte medikamentöse Behandlungen notwendig sein. In der Schweiz gibt es spezialisierte Zentren wie die Kliniken der Hirslanden-Gruppe, die über langjährige Erfahrung in der Diagnose und Therapie von Hautkrebs verfügen.

Ein Leben lang Nachsorge ist bei allen Formen des Hautkrebs – egal ob weiß oder schwarz – unverzichtbar. Selbst nach erfolgreicher Behandlung müssen Betroffene regelmäßig kontrolliert werden, da das Risiko für ein erneutes Auftreten oder Metastasen besteht. Hautuntersuchungen, oft ergänzt durch Ultraschall oder bildgebende Verfahren, sind daher fester Bestandteil der Langzeitbetreuung.

Die gute Nachricht: Mit einer konsequenten Nachsorge und einem sonnenschonenden Lebensstil können viele Menschen nach einer Hautkrebserkrankung lange und gesund leben. Wichtig ist, sich nicht allein zu fühlen – Unterstützung durch Fachärzte, Selbsthilfegruppen und informierte Angehörige macht den Weg deutlich leichter.

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