Was tun, wenn das E-Auto im Stau stehen bleibt?
Ein Stau auf der Autobahn ist für alle Fahrer nervenaufreibend – besonders für E-Autofahrer, wenn die Reichweite knapp wird. Doch Panik ist meistens unnötig. Der ADAC rät dazu, einen Reichweitenpuffer einzuplanen, besonders auf langen Strecken oder bei ungünstigen Wetterbedingungen. Wer vorausschauend fährt, hat meist noch genug Energie, selbst wenn der Zeiger auf null Prozent sinkt.
Das liegt daran, dass die meisten Elektroautos über einen Notfallpuffer im Akku verfügen. Geht die angezeigte Reichweite zur Neige, schaltet das Fahrzeug oft automatisch in einen Notmodus. In diesem Zustand fährt es weiter – allerdings mit reduzierter Leistung und Geschwindigkeit. So kann man oftmals noch die nächste Ladestation erreichen, ohne völlig zum Stehen zu kommen.
Dennoch: Wer häufig längere Strecken fährt, sollte die Ladesäulen entlang der Route im Blick behalten und bei Bedarf rechtzeitig aufladen. Auch das Verkehrsradio oder die Navigations-App kann helfen, Staus frühzeitig zu erkennen und Umwege zu planen. Wer auf Nummer sicher gehen will, hält einfach etwas mehr als die angezeigte Reichweite als Reserve ein.
Ein leerer Akku mitten auf der Autobahn ist selten wirklich aussichtslos. Mit etwas Voraussicht und der richtigen Einstellung bleibt man auch im Elektroauto mobil – auch im Stau.
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