Ab 2024 wird der CO2-Preis teurer

Seit dem 1. Januar 2024 steigt der Preis für CO2-Emissionen auf 45 Euro pro Tonne. Eigentlich war ein Preis von 40 Euro geplant, doch die Bundesregierung beschloss eine Anhebung. Dieser Schritt ist Teil einer größeren Bemühung, die Klimaziele weiter voranzutreiben – und gleichzeitig die staatliche Haushaltsdisziplin einzuhalten.

Der höhere CO2-Preis wirkt sich direkt auf Verbraucher aus, besonders beim Heizen und Tanken. Wer Öl, Gas oder Benzin nutzt, zahlt damit indirekt mehr, da die Kosten von den Anbietern an die Endkunden weitergegeben werden. In der Praxis bedeutet das: ein leicht steigender Preis an der Zapfsäule, aber auch bei der Heizkostenabrechnung wird sich der Effekt langfristig bemerkbar machen.

Warum gerade jetzt? Die Regierung möchte die sogenannte Schuldenbremse auch 2024 einhalten – eine verfassungsrechtliche Vorgabe, die neue Kredite stark begrenzt. Um Haushaltslücken zu schließen, ohne massiv neue Schulden zu machen, setzen sie auf Einnahmen aus Umweltabgaben. Die Erhöhung des CO2-Preises ist dabei ein zentraler Hebel.

Langfristig soll der stufenweise Anstieg der CO2-Bepreisung Verhaltensänderungen fördern: Weniger Auto fahren, effizienter heizen, mehr auf öffentliche Verkehrsmittel oder E-Mobilität setzen. Bis 2025 soll der Preis weiter auf 55 Euro klettern.

Obwohl die Belastung für viele Haushalte spürbar ist, bleibt die Debatte über Sinn und Gerechtigkeit der CO2-Bepreisung aktuell. Klar ist: Wer Energie spart, spart auch Geld.

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