Die richtige Blende bei Sonnenlicht
Bei sonnigem Wetter bietet sich die perfekte Gelegenheit für beeindruckende Fotos – besonders wenn du mit Gegenlicht arbeitest. Doch welche Blende solltest du wählen, um das Beste aus dem hellen Licht herauszuholen?
Wenn du einen weichen, unscharfen Hintergrund möchtest, etwa bei Porträts, nimm eine offene Blende zwischen f/1,4 und f/2,8. Damit hebt sich deine Person schön vom Hintergrund ab und es entsteht ein sanftes Bokeh. Gerade bei Gegenlichtaufnahmen, wo die Sonne hinter dem Motiv steht, sorgt eine offene Blende für schöne Lichtreflexe und einen ästhetischen Look.
Möchtest du hingegen mehr vom Bild scharf haben – etwa eine Person und den Hintergrund – solltest du zur kleineren Blende greifen. Ein Wert wie f/8 bietet hier mehr Tiefenschärfe und eignet sich besonders für Landschaftsaufnahmen oder Gruppenfotos im Freien.
Um die Belichtung einfach im Griff zu behalten, stelle deine Kamera am besten auf die Zeitautomatik ein. Bei Canon heißt dieser Modus Av, bei Nikon und anderen Marken oft A. So kannst du die Blende manuell wählen, und die Kamera regelt automatisch die passende Verschlusszeit. Bei viel Sonne wird diese oft sehr kurz sein – was zusätzlich vor Unschärfe schützt.
Ein Tipp für Gegenlicht-Fotos: Achte darauf, dass die Sonne nicht direkt im Bild ist, es sei denn, du willst bewusst Lichtreflexe. Ein leichter Schwenk oder ein Schatten auf dem Objektiv kann helfen, kontrastreiche und scharfe Bilder zu erzielen. Mit der richtigen Blendeneinstellung gelingen dir auch bei strahlendem Sonnenschein ausdrucksstarke Aufnahmen.
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