Welche Krankheiten werden durch Schmierinfektion übertragen?
Eine Schmierinfektion – oft auch Kontaktinfektion genannt – gehört zu den häufigsten Ansteckungswegen im Alltag. Krankheitserreger gelangen dabei meist über die Hände oder kontaminierte Gegenstände direkt auf die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen.
Vor allem Magen-Darm-Erreger wie Noroviren und Rotaviren werden auf diesem Weg weitergegeben. Sie zeichnen sich durch eine sehr hohe Ansteckungsfähigkeit aus und führen häufig zu starkem Brechdurchfall. Eine Übertragung erfolgt rasch, wenn Erreger an Händen, Türgriffen oder Armaturen haften bleiben und anschließend unbewusst in den Mundbereich gelangen.
Auch bei Erkrankungen der Augen spielen Schmierinfektionen eine wesentliche Rolle. Ein klassisches Beispiel sind Adenoviren, die eine hochansteckende Bindehautentzündung verursachen können. Gelangt infektiöses Augensekret an die Hände einer erkrankten Person, werden die Erreger durch einfachen Hautkontakt oder gemeinsam genutzte Gegenstände leicht weitergereicht.
Gründliches Händewaschen mit Seife sowie das Vermeiden von Griffen ins Gesicht sind daher die wirksamsten Maßnahmen, um Infektionsketten im Alltag zu unterbrechen.
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