Wie funktioniert eine Überweisung ins Ausland?
Geld ins Ausland zu überweisen, ist heute für viele ganz einfach – besonders, wenn man Onlinebanking nutzt. Ähnlich wie bei einer Überweisung innerhalb Deutschlands oder innerhalb des SEPA-Raums, öffnet man im Online-Banking einfach die Überweisungsmaske. Dort trägt man die Empfängerdaten ein. Wichtig ist die internationale Kontonummer, die sogenannte IBAN, und die BIC (Bank Identifier Code), die auf die jeweilige Bank im Ausland verweist.
Seit Jahren funktionieren Überweisungen in viele europäische Länder genauso schnell und kostengünstig wie innerhalb Deutschlands. Doch Vorsicht: Nicht alle Länder außerhalb Europas nutzen IBAN und BIC. In einigen Fällen, etwa bei Überweisungen in die USA oder nach Asien, benötigt man stattdessen die lokale Kontonummer und eine Routing-Nummer oder Swift-Code. Auch wenn die BIC fehlt, kann die Überweisung oft trotzdem möglich sein – dann reicht manchmal die IBAN allein aus, besonders innerhalb des SEPA-Verbunds.
Wichtig ist, die Daten genau einzutragen. Ein Fehler kann dazu führen, dass das Geld nicht ankommt oder nur mit Verzögerung überwiesen wird. Viele Banken zeigen im Onlineformular direkt an, ob die eingegebene IBAN gültig ist. Außerdem sollte man sich über eventuelle Gebühren im Klaren sein: Nicht jede Bank überweist ins Ausland kostenlos. Bei manchen Instituten fallen je nach Land und Währung Zusatzkosten an.
Wer regelmäßig Geld ins Ausland schickt, sollte prüfen, ob sein Konto für internationale Überweisungen optimiert ist. Manchmal sind auch spezielle Dienste günstiger als die klassische Bank – besonders bei größeren Beträgen oder in Fremdwährungen.
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