Obstbäume, die mit wenig Wasser auskommen

Wer einen Garten mit geringer Wasserverfügbarkeit hat oder einfach Wasser sparen möchte, muss auf Obstvergnügen nicht verzichten. Es gibt mehrere Obstbaumarten, die auch bei trockenem Boden und heißen Sommern gut gedeihen – vorausgesetzt, sie sind richtig gepflanzt und anfänglich gut etabliert.

Zitrusbäume wie Zitronen- und Orangenbäume gehören zu den robusten Sorten, die sich gut an Trockenheit anpassen können. Besonders wenn sie einmal Wurzeln gefasst haben, kommen sie mit deutlich weniger Gießen aus als viele andere Obstsorten. Wichtig ist jedoch, dass sie an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden wachsen. Ein Mulch rings um den Stamm hilft, Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu reduzieren.

Doch nicht nur Zitrusfrüchte eignen sich. Auch Feigen- und Johannisbrotbäume (Carob) zeichnen sich durch eine hohe Toleranz gegenüber Trockenperioden aus. Die Feige braucht zwar in den ersten Jahren etwas Wasser, wird aber mit der Zeit sehr pflegeleicht. Der Johannisbrotbaum, ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, gedeiht sogar auf kargem Boden und ist extrem widerstandsfähig.

Beim Pflanzen gilt: Auch wenn die Bäume später wenig Wasser brauchen, ist ein guter Start entscheidend. Pflanzen Sie im Frühjahr, geben Sie ausreichend Kompost beim Einpflanzen dazu und gießen Sie regelmäßig, bis der Baum Wurzeln geschlagen hat. Danach kann langsam auf Sparbewässerung umgestellt werden.

Mit der richtigen Auswahl spart man nicht nur Wasser, sondern genießt auch jahrelang leckeres, selbstgezogenes Obst – ganz natürlich und nachhaltig.

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