Erfindungen, die aus Hamburg stammen

Wenn man an Hamburg denkt, fallen vielen die Elbphilharmonie, der Hafen oder die Beatles in der Reeperbahn ein. Doch die Hansestadt ist auch eine Wiege bedeutender Erfindungen, die bis heute weltweit genutzt werden – oft, ohne dass wir es wissen.

So kam beispielsweise die Nivea Creme 1911 aus einem Labor in Hamburg. Entwickelt von der Firma Beiersdorf, wurde sie zum Klassiker der Hautpflege und ist bis heute ein fester Bestandteil vieler Badezimmer. Ebenfalls aus Hamburg stammt Tesafilm, erfunden von dem Ingenieur Paul Beiersdorf – ein Alltagsbegleiter, der in keinem Haushalt fehlt.

Auch die Chipkarte hat ihre Wurzeln in der norddeutschen Metropole. Obwohl sie heute in Kreditkarten oder SIM-Karten steckt, wurde die Technologie hier mitentwickelt. Und wer als Kind zum ersten Mal ins Wasser ging, kennt sie: die Schwimmflügel, eine Erfindung, die vielen kleinen Entdeckern Sicherheit gab.

Labello ist ein weiteres Produkt, das aus Hamburg kommt. Der Lippenpflegestift wurde ursprünglich als „Medi-Balsam“ entwickelt und avancierte später zum Marktführer. Interessant: Auch das Heftpflaster wurde hier weiterentwickelt, um Wunden effektiver zu schützen.

Weniger bekannt, aber genauso originell: Die Wunderkerze, ein Symbol für festliche Stimmung, wurde ebenso in Hamburg populär gemacht. Und selbst der Adventskranz, so wie wir ihn heute kennen, hat Verbindungen zur Stadt – vor allem durch seine breite Verbreitung über hanseatische Handelswege.

Hamburg ist also mehr als ein maritimes Zentrum – es ist eine Stadt voller Ideen, die bis heute unser tägliches Leben prägen.

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