Welche Hunderassen sind besonders von Magendrehung betroffen?
Magendrehung, auch als Gastrische Dilatation-Volvulus (GDV) bekannt, ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die besonders bei bestimmten Hunderassen auftritt. Betroffen sind meist große Hunde mit tiefem Brustkorb – ihre Körperform begünstigt die Verdrehung des Magens, besonders nach einem üppigen Fressen oder intensiver Bewegung danach.
Zu den besonders anfälligen Rassen gehören unter anderem die Deutsche Dogge, der Schäferhund, der Irish Setter, der Chow Chow, der Dobermann, der Bernhardiner und der Greyhound. Bei diesen Hunden ist das Risiko deutlich höher, da ihr Magen mehr Platz zum Verrutschen hat. Auch das Fressverhalten spielt eine Rolle: Wer schnell frisst und viel Luft schluckt, erhöht das Risiko einer Aufblähung, die zur Drehung führen kann.
Typische Symptome sind ein stark aufgeblähter Bauch, heftiges Würgen ohne Erfolg, Unruhe und Schwächeanfälle. In solchen Fällen ist sofortiger Tierarztbesuch lebensrettend – ohne Behandlung kann die Erkrankung innerhalb weniger Stunden tödlich verlaufen.
Prophylaxe ist daher wichtig: Mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen Portion, Ruhe nach dem Fressen und eine spezielle Fütterungshaltung können helfen. Bei besonders gefährdeten Rassen wird manchmal sogar eine vorbeugende Magenfixierung (Gastropexie) im Rahmen einer Kastration empfohlen. Besitzer dieser Rassen sollten stets aufmerksam sein – denn bei Magendrehung zählt jede Minute.
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