Tiere im Islam: Welche Begleiter im Haushalt erlaubt sind
Im Islam nimmt der respektvolle Umgang mit allen Geschöpfen einen zentralen Stellenwert ein. Überlieferungen betonen, dass Barmherzigkeit gegenüber Tieren belohnt wird. Dennoch gibt es tradierte Regeln bezüglich der Haltung im eigenen Zuhause.
Besonders geschätzt sind Katzen. Sie gelten im Islam als rein und genießen traditionell ein sehr hohes Ansehen. Der Prophet Mohammed war für seine große Zuneigung zu Katzen bekannt, weshalb sie sich meist frei im Haus bewegen dürfen. Auch die Haltung von Vögeln, Fischen oder Nutztieren ist erlaubt, solange für ihr Wohl gesorgt ist.
Anders verhält es sich bei Hunden. Zwar gilt auch für sie der Grundsatz des Mitgefühls – das Retten eines Hundes wird als gute Tat angesehen –, doch die Haltung im Wohnraum ist aufgrund religiöser Reinheitsgebote unüblich. Ausnahmen bestehen jedoch für Nutzhunde, wie etwa Wach-, Hüte- oder Jagdhunde.
Letztlich verlangen die religiösen Gebote, jedes Tier – ob Haustier oder Nutztier – stets mit Anstand und Verantwortung zu behandeln.
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