Welcher Hautkrebs ist am gefährlichsten?
Wenn es um Hautkrebs geht, unterscheiden Mediziner vor allem zwischen dem weißen und dem schwarzen Hautkrebs. Beide Formen sind ernst zu nehmen, doch der schwarze Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, gilt als besonders gefährlich. Im Vergleich zum weißen Hautkrebs – zu dem beispielsweise das Basalzellkarzinom gehört – wächst das maligne Melanom schneller und kann sich früh in andere Organe ausbreiten, wenn es nicht rechtzeitig erkannt wird.
Ein erschreckender Aspekt: Der schwarze Hautkrebs kann nicht nur aus einem bestehenden Leberfleck entstehen, sondern auch völlig spontan auf bisher gesunder Haut auftreten. Deshalb ist es wichtig, den eigenen Körper regelmäßig zu kontrollieren – besonders an Stellen, die oft der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, Rücken oder Schultern.
Die gute Nachricht: Bei frühzeitiger Erkennung sind die Heilungschancen sehr gut. Viele Betroffene überleben das Melanom, wenn es rechtzeitig operiert wird. Dennoch sollte niemand Risiken eingehen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt, etwa alle zwei Jahre, können Leben retten. Wer Veränderungen an Muttermalen bemerkt – etwa wenn sie anfangen zu jucken, zu bluten oder sich farblich verändern –, sollte schnell handeln.
Die wichtigste Vorsorgemaßnahme bleibt der Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung. Besonders in den Mittagsstunden sollte man sich im Schatten aufhalten, Kleidung mit UV-Schutz tragen und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Vorbeugen ist auch bei dieser Krebsart der beste Weg.
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