Welches Wachs ist am besten für Kerzen?

Wenn es darum geht, schöne, farbige Kerzen selbst zu ziehen, entscheiden sich viele Hobbybastler für eine spezielle Wachsmischung – und das aus gutem Grund. Paraffin und Stearin in einer Mischung von 80 zu 20 hat sich als besonders geeignet erwiesen, vor allem beim klassischen Kerzenziehen, wie man es von Kirchenfesten oder Weihnachtsmärkten kennt.

Diese Kombination vereint die Vorteile beider Materialien: Paraffin sorgt für eine gleichmäßige Färbung und eine klare, glänzende Oberfläche, während Stearin die Kerze härter macht und dafür sorgt, dass sie nicht so schnell schmilzt. Das Ergebnis sind stabile, gut aussehende Kerzen, die auch länger halten.

Für das traditionelle Tauchen von Kerzen – also das mehrfache Eintauchen eines Dochts in heiße Wachsmasse – ist diese Mischung ideal. Sie fließt gleichmäßig und härtet zuverlässig aus. Wer es einfacher mag, kann auch auf reines Paraffin zurückgreifen, das sich ebenfalls hervorragend für farbige Kerzen eignet. Allerdings neigt reines Paraffin dazu, bei warmer Umgebung etwas weicher zu sein als die Mischung.

In vielen öffentlichen Kerzenzieh-Aktionen, etwa in der Adventszeit, wird genau diese 80/20-Mischung verwendet – sie ist bewährt, zuverlässig und besonders kinderfreundlich in der Handhabung. Ob zu Hause oder auf dem Weihnachtsmarkt: Mit dem richtigen Wachs gelingen farbenfrohe Kerzen fast wie von selbst.

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